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Runder Tisch „Bürokratie im Finanzdienstleistungsgewerbe“

Auf Einladung des Beauftragten trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Bankenbranche und der zuständigen Ressorts am 28. Februar 2019 zu einem Runden Tisch, um gemeinsam Lösungsmöglichkeiten für bürokratische Hemmnisse im Finanzdienstleistungsgewerbe zu erörtern.

Am 28. Februar fand der erste Runde Tisch zum Thema „Bürokratie im Finanzdienstleistungsgewerbe“ statt.

In diesem Rahmen schilderten Silke Wolf (Geschäftsführerin des Bayerischen Bankenverbands), Dr. Jürgen Gros (Präsident des Bayerischen Genossenschaftsverbands) und Thomas Huber (Bayerischer Sparkassenverband) verschiedene Probleme sowie bürokratische Hemmnisse im Bankenalltag. Die vorgebrachten Punkte reichten von allgemeinen Anliegen wie steuerlichen Themen und der Datenschutzgrundverordnung, über Informationspflichten und Bürokratie in der Bank-Kundenbeziehung hin zu Fragen der Bargeldlogistik, internes Risikomanagement und Berichtspflichten. Gerade die Informationspflichten seien in den letzten Jahren drastisch gestiegen. Der Kunde werde lediglich mit Informationen überflutet. Allein für eine Girokonteneröffnung müssten dem Kunden teilweise bis zu 175 Seiten Vertragsbestandteile ausgehändigt werden.

Auch die zuständigen Ressorts waren geladen, so konnten die Anliegen der Verbände direkt mit den Fachvertretern erörtert werden. Die Diskussion verlief sehr konstruktiv und für einige Punkte konnten konkrete Handlungsschritte vereinbart werden.

Der Beauftragte zieht insgesamt eine sehr positive Bilanz und freut sich auf einen weiteren Termin.

 

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Walter Nussel, MdL (oben, rechts) und Silke Wolf, Thomas Huber und Dr. Jürgen Gros (unten, von links nach rechts) suchten mit den Fachvertretern der zuständigen Ressorts nach Lösungen für ihre Anliegen

Quelle: Geschäftsstelle des Beauftragten für Bürokratieabbau